FC Frauenweiler e. V.

da ist was los... da gehn wir hin...

Neue Corona-Verordnung: im Freien keine 3G-Pflicht

PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V. Nr. 60/2021 vom 16. August 2021

Karlsruhe/Stuttgart/Freiburg. Ab dem heutigen Montag, 16. August, gelten die Regelun-gen der neuen CoronaVO in Baden-Württemberg. Unabhängig von der Inzidenz gelten für Sportler*innen und Zuschauer*innen Mindestabstand und Datenerhebung, in Innenräu-men gilt Masken- und voraussichtlich 3G-Nachweispflicht. 

Kein 3G-Nachweis für Sport im Freien

Für den Sport im Freien ist jedoch kein 3G-Nachweis erforderlich. Das heißt Sportler*innen dür-fen unabhängig davon, ob sie immunisiert (geimpft oder genesen) oder getestet sind, teilnehmen. Die Nutzung der Innenräume, z.B. Kabinen, wird in der Corona-Verordnung Sport noch fi-nal geregelt. Mit Blick auf die verschärfte 3G-Politik in der neuen Verordnung ist jedoch damit zu rechnen, dass der Zutritt zur Kabine nur noch mit 3G-Nachweis erlaubt ist, weil geschlossene Räume ein besonders hohes Ansteckungsrisiko bergen. Für Schüler*innen bringt die neue Corona-Verordnung eine deutliche Entlastung: Sie gelten ab sofort grundsätzlich als getestete Personen.  
Bis zu 5.000 Zuschauer*innen ohne 3G-Nachweis
Bis zu einer Zuschauer*innenzahl von 5.000 besteht keine 3G-Nachweis-Pflicht, solange der Mindestabstand eingehalten werden kann. Ob das Tragen von Masken auf den Rängen künftig entfällt, wird erst die aktualisierte Corona-Verordnung Sport zeigen. Stand heute ist dort noch geregelt, dass eine grundsätzliche Maskenpflicht ab 200 bzw. 300 Zuschauer*innen je nach Inzidenzstufe besteht. In geschlossenen Räumen gilt in jedem Fall Maskenpflicht. Kontaktdaten aller auf dem Sportgelände anwesenden Personen müssen weiterhin erfasst werden, sowohl für den Trainings- als auch den Spielbetrieb. 

Was bedeutet das konkret für die Vereine?

Die Heimvereine sind als Veranstalter und Hausrechtsinhaber zuständig, die (Hygiene-)Regeln auf ihrem Sportgelände umzusetzen, Kontaktdaten manuell oder beispielsweise mit der Luca-App zu erfassen und, sofern erforderlich, 3G-Nachweise zu überprüfen. Nicht-immunisierte Personen können nach wie vor einen Schnelltest vor Ort machen und sich das negative Ergeb-nis bescheinigen lassen.  
Felix Wiedemann, Spielbetriebsleiter im bfv: „Positiv ist auf jeden Fall, dass die Regeln nun ein-heitlich gelten und nicht „tagesformabhängig“ sind. Das reine Fußballspielen ist nun für alle möglich, unabhängig davon, ob sie geimpft sind, oder nicht. Eine hohe Impfquote erleichtert aber nicht nur die täglich Praxis, zum Beispiel bei der Kabinennutzung, sondern auch das Vor-gehen, sollten doch einmal positive Fälle auftreten.“ Das Corona-Meldeformular auf der Web-seite www.badfv.de/coronavirus wird in Kürze wieder freigeschaltet.

Die offenen Details kommunizieren wir, sobald sie feststehen. Das Muster-Hygienekonzept der Fußballverbände wird mit der Veröffentlichung der CoronaVO Sport ebenfalls überarbeitet und steht den Clubs dann wieder zur Verfügung.

Spielbetrieb: Was gilt bei steigenden Inzidenzen?

Pressemitteilung des Badischen Fußballverbandes e. V., Nr. 56/2021 vom 03.08.21

Karlsruhe. Angesichts steigender Corona-Fallzahlen haben die Fußballverbände in Baden-Württemberg Festlegungen für den Saisonstart 2021/22 getroffen: Auch bei 7-Tage-Inzidenzen über 35 soll der Spielbetrieb nicht unterbrochen werden, auch wenn das Fußballspielen im jeweiligen Stadt- oder Landkreis nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg dann nur noch mit 3G-Nachweis (getestet, genesen oder geimpft) erlaubt ist.

Eine neuerliche Unterbrechung bzw. Aussetzung des Spielbetriebs steht nicht zur Diskussion, so die einhellige Auffassung. Rüdiger Heiß, Vizepräsident Spielbetrieb beim Badischen Fußballverband: „Es ist nicht nur unser Auftrag als Verband, sondern auch der sehnliche Wunsch der Vereine, endlich wieder einen verlässlichen Spielbetrieb zu haben. Solange es die gesetzlichen Rahmenbedingungen erlauben, wollen wir diesen auch gewährleisten.“

In allen vier Inzidenzstufen ist nach der aktuellen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg ein umfänglicher Trainings- und Spielbetrieb möglich. Ab Inzidenzstufe 3 (Inzidenz über 35) ist ein 3G-Nachweis erforderlich, ab Inzidenzstufe 4 (Inzidenz über 50) ist die Zahl der Sportler*innen zudem auf 25 Personen im Freien limitiert, jedoch werden Genesene und vollständig Geimpfte nicht zur Personenzahl hinzugezählt. 

Aktuell gelten in allen baden-württembergischen Stadt- oder Landkreis die Inzidenzstufen 1 oder 2, mancherorts lagen Kreise jedoch schon über der Inzidenz-Grenze von 35. Eine neue Sachlage könnte sich bereits im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August bzw. mit Außerkrafttreten der aktuellen CoronaVO des Landes Baden-Württemberg zum 23. August ergeben. Die Maßgabe, dass der Spielbetrieb laufen soll, solange er erlaubt ist, bleibt aber bestehen.

Insbesondere die Heimvereine stehen in der Verantwortung

Bei Inzidenzen von über 35 und der damit verbundenen Nachweispflicht von Spieler*innen und Zuschauer*innen steht der gastgebende Verein als Ausrichter und Hausrechtsinhaber in der Verantwortung, dass Personen ohne 3G-Nachweis der Zutritt zum Sportgelände verwehrt bleibt. Dies gilt nicht nur für Zuschauer*innen, sondern für alle Personen. Deshalb appellieren wir dringend an alle Gastvereine, dass diese ihre Spieler*innen ggf vor der Anreise zum Spiel. auf die behördlichen Vorgaben aufmerksam machen, um so unnötige Diskussionen unmittelbar vor dem Spiel zu vermeiden. Die Anwendung eines Selbsttests kann jedoch auch vor Ort von einem Vereinsvertreter überwacht und bestätigt werden. Eine Vorlage für ein solches Bestätigungsformular steht auf www.badfv.de/coronavirus zum Download bereit.

Natürlich ist die Durchführung von Spieltagen bei Inzidenzen über 35 mit einem erhöhten Auf-wand verbunden, jedoch nicht in einem Maße, der eine Unterbrechung des Spielbetriebs recht-fertigt, meint bfv-Spielbetriebsleiter Felix Wiedemann: „Mit einer hohen Impfrate sinkt gleichzei-tig die Zahl derer, die getestet werden müssten. Wir appellieren daher an alle Personen, für die es eine Impfempfehlung gibt, sich impfen zu lassen. Wer sich impfen lässt, übernimmt Verantwortung für sich selbst, für seine Mitmenschen und damit auch für den Vereinssport.“ 

Schulen haben den im Präsenzunterricht einbezogenen Schüler*innen in jeder Schulwoche zwei COVID-19-Schnelltests anzubieten und auf Verlangen eine Bescheinigung über das negative Testergebnis auszustellen. Dieses hat 60 Stunden Gültigkeit, sodass der Großteil der Vereinsaktivitäten über die Schultestungen abgedeckt ist.

Der organisatorische Zusatzaufwand für den Heimverein ist bei Inzidenzen über 35 zwar gegeben, aber in einem zumutbaren Rahmen: Ein geordneter Einlass ist ohnehin von Nöten, da die Erfassung der Kontaktdaten aller auf dem Sportgelände anwesenden Personen laut Corona-Verordnung verpflichtend ist – unabhängig von der Inzidenz. Ein gemeinsamer Leitfaden der baden-württembergischen Fußballverbände soll die Vereine auch künftig bei der Organisation von Spieltagen unterstützen und auf die wichtigsten Punkte hinweisen.

Klare Regelungen für Spielabsetzungen

Für den Umgang mit Verdachtsfällen und infizierten Personen wird es klare und einheitliche Regelungen geben. Im Verdachtsfall muss sich die betroffene Person bzw. Mannschaft umgehend testen (lassen) und bis zu einem negativen Ergebnis vom Trainings- und Spielbetrieb fernhalten. Die Verbände haben jeweils Regelungen getroffen, unter welchen Voraussetzungen ein Spiel abgesetzt wird. Sollte sich eine Mannschaft in Quarantäne begeben müssen, so wird ausreichend Zeit bis zum Wiedereinstieg gewährt. Nähere Informationen dazu folgen noch.

Freundschaftsspiele können starten

Karlsruhe, 07.06.2021. Die neuen Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg machen un-ter bestimmten Bedingungen neben dem Trainingsbetrieb auch Freundschaftsspiele möglich. Schiedsrichter*innen können daher wie gewohnt von den Vereinen angefordert werden.
In jedem Fall ist nach der CoronaVO Sport ein vereinseigenes Hygienekonzept erforderlich, welches Zutritt, Abstandshaltung, Hygienemaßnahmen, Datenerhebung, Masken- und ggf. Testpflicht etc. regelt. Das übergreifende Hygienekonzept der Fußballverbände in BW gilt grundsätzlich, wird aktuell aber noch überarbeitet und steht dann in Kürze mit den angepassten Voraussetzungen als Vorlage zur Verfügung. 

Öffnungsstufe 1:

  • 7-Tage-Inzidenz 5 Werktage in Folge unter 100
  • Gruppengröße bis 20 Personen
  • Testspiele 7-gegen-7 oder 9-gegen-9
  • bis 100 Zuschauer*innen
  • Testpflicht für alle Beteiligten ab 6 Jahren: Spieler*innen, Schiedsrichter*innen, Trai-ner*innen, Zuschauer*innen etc.

Öffnungsstufe 2 und 3:

  • jeweils 14 Tage nach vorheriger Öffnungsstufe bei sinkender Tendenz
  • keine Teilnehmerbegrenzung im Freien
  • Testspiele 11-gegen-11
  • Blitzturniere, Empfehlung max. vier Mannschaften (mehr Mannschaften sind möglich, wenn es die örtlichen Gegebenheiten und das Hygienekonzept erlauben)
  • bis 250 Zuschauer*innen in Stufe 2, bis 500 in Stufe 3
  • Testpflicht für alle Beteiligte ab 6 Jahren: Spieler*innen, Schiedsrichter*innen, Trai-ner*innen, Zuschauer*innen etc.
  • Nutzung der Kabinen und Umkleideräume erlaubt

Inzidenz unter 35:

  • 7-Tage-Inzidenz 5 Tage in Folge unter 35 (unabhängig von den o.g. Öffnungsschritten)
  • keine Teilnehmerbegrenzung im Freien
  • Testspiele 11-gegen-11
  • Blitzturniere, Empfehlung max. vier Mannschaften (mehr Mannschaften sind möglich, wenn es die örtlichen Gegebenheiten und das Hygienekonzept erlauben)
  • bis 750 Zuschauer*innen
  • keine Testpflicht
  • Nutzung der Kabinen und Umkleideräume erlaubt

Stand 7. Juni 2021 befinden sich nur noch drei Stadt- oder Landkreise im Badischen Fußball-verband in Öffnungsstufe 1, alle anderen haben den Öffnungsschritt 3 bereits erreicht. In vier von neun Stadt- oder Landkreisen liegt die Inzidenz stabil unter 35.
Weitere Infos zum Trainings- und Spielbetrieb finden Sie auf www.badfv.de/coronavirus

Neue Corona-Verordnung bringt Lichtblicke für den Sport

Freiburg/Stuttgart/Karlsruhe. Angesichts sinkender Inzidenzen in vielen Stadt- und Land-kreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen der CoronaVO beschlossen, die bereits am kommenden Montag in Kraft treten und Perspek-tiven für den Amateurfußball bieten.

Für den Fußball, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (MKJS) grundsätzlich als kontaktarmer Sport eingestuft wird (soweit auf ein Zweikampftraining und das statische Einüben von Standardsituationen verzichtet wird), ermöglicht die neue CoronaVO die Aufnahme von Wettkämpfen mit Zuschauer*innen ab der ersten Öffnungsstufe. Allerdings ist die Zahl der Sportler*innen hier noch auf 20 begrenzt. Ab der zweiten Öffnungsstufe entfällt die Teilnehmer-begrenzung der Sportler*innen, zudem sind im Freien bis zu 250 Zuschauer*innen gestattet. In der dritten Öffnungsstufe, oder aber bei stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 50, erhöht sich die maximale Zuschauerzahl im Freien auf 500 Personen.

Eine Testpflicht besteht in allen drei Öffnungsstufen nach wie vor für alle Personen ab sechs Jahren, insbesondere auch für Spieler*innen. Diese entfällt erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis stabil unter 35 liegt. Die Öffnungsstufen werden in der Übersicht am Ende dieser Pressemitteilung im Detail erläutert. Neu ist zudem, dass organisierter Vereins-sport auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien mit Gruppen von bis zu 20 Personen stattfinden darf.

Testpflicht sorgt für Verwirrung

Erst am Dienstag hatten sich die Fußballverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg er-neut geschlossen an die Landesregierung gewandt und Vereinfachungen der Regelungen in der CoronaVO gefordert. Anlass waren schwer nachvollziehbare Vorgaben zur Testpflicht von Kindern unter 14 Jahren. Aus Sicht des MKJS waren die Unklarheiten der schnellen Entwick-lung, der Komplexität sowie Vielschichtigkeit des Anwendungsbereichs der CoronaVO geschuldet.
Die angepasste CoronaVO bietet mit dem Wegfall der Testpflicht bei einer Inzidenz unter 35 immerhin eine Perspektive und ist aus Sicht des bfv ein Schritt in die richtige Richtung. „Wir freuen uns, dass unser Appell von der Landesregierung ernst genommen wurde und die neue Verordnung bei niedrigen Inzidenzen Lockerungen für den Amateursport vorsieht“, so Annette Kaul, Stellvertretung der Geschäftsführung. „Für unsere Vereine sind verständliche und prakti-kable Regelungen essentiell.“

An der einen oder anderen Stelle gibt es allerdings noch Klärungsbedarf. Noch nicht abschließend geklärt ist beispielsweise, wie Kinder und Jugendliche Testungen für das Fußballtraining einsetzen können, die an der Schule durchgeführt werden. In der „CoronaVO Schule“ sind Ver-einfachungen für die Anerkennung von Tests zu erwarten. Aktuell steht bereits fest, dass bestätigte Schultestungen 60 Stunden lang gültig sind. Allerdings braucht es auch Lösungen für den Fall, dass Schulen keine Testnachweise ausstellen und für Kinder, die das Schulalter noch gar nicht erreicht haben. Insoweit sind die beschlossenen Lockerungen nicht ausreichend. 

Übersicht der Regelungen für den Fußball

Für den Amateursport gelten ab kommendem Montag folgende Regelungen, die sich aus der neuen Corona-Verordnung des Landes ableiten: 

  • Bei einer Inzidenz von über 100 greift nach wie vor die Bundesnotbremse. Für unter14-Jährige ist ein kontaktloses Training in Gruppen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Während für die Spieler*innen hier keine Testpflicht besteht, muss der/die Trainer*in ei-nen negativen Test vorweisen. Für alle Personen ab dem 14. Geburtstag sind die Sport-stätten geschlossen.
  • Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz muss 5 Werktage in Folge unter 100 liegen): Das Fußballtraining ist in Gruppen mit bis zu 20 Personen plus Trainer*in erlaubt. Alle Per-sonen unterliegen einer Testpflicht. Der Spielbetrieb ist mit bis zu 20 Sportler*innen und 100 Zuschauer*innen im Freien erlaubt.
  • Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 1 14 Tage in Folge unter 100 liegen und eine sinkende Tendenz aufweisen): Die Gruppen-größe erweitert sich auf eine Person pro 20m²; weiterhin besteht eine Testpflicht für alle Personen; der Spielbetrieb ist ohne Teilnehmerbegrenzung und mit bis zu 250 Zuschauer*innen im Freien möglich.
  • Öffnungsstufe 3 (die 7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 2 weitere 14 Tage in Folge eine sinkende Tendenz aufweisen) oder Inzidenz < 50: Die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 500 Personen.
  • Inzidenz < 35: Die Testpflicht entfällt; die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 750 Personen.

Karlsruhe, 04.06.2021

 Lockdown verlängert – Entscheidung Spielbetrieb fällt nach Ostern

Karlsruhe. Seit der Ministerpräsidenten-Konferenz gestern ist klar: der Lockdown wird bis mindestens zum 18. April 2021 verlängert. Der erhoffte Öffnungsschritt 4 des Stufenplans kann angesichts der aktuellen Infektionszahlen nicht realisiert werden. Der Verbandsvorstand trifft nach Ostern die finale Entscheidung zur Saison 2020/21.

Für den Sport gelten nach dem gestrigen Beschluss die seit dem 8. März gültigen Regelungen weiter. In Abhängigkeit von dem Inzidenzwert je Land- oder Stadtkreis ist ein Gruppentraining für max. 20 Kinder unter 15 Jahren (unterhalb 100) bzw. ein Gruppentraining von max. zehn Personen über 15 Jahren (unterhalb 50) möglich. Aktuell ist im Badischen Fußballverband in allen Land- und Stadtkreisen die 50er-Schwelle überschritten, nur wenige liegen unter 100.

Für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab dem Stichtag 9. Mai müsste direkt nach dem 18. April flächendeckend Mannschaftstraining möglich sein. „Angesichts der aktuellen Entwicklung ist es unwahrscheinlich, dass diese Punktlandung gelingt“, betont bfv-Vizepräsident Rüdiger Heiß.

Die endgültige Entscheidung über die Saison 2020/21 beschließt der Verbandsvorstand in der Woche nach Ostern. Zuvor beraten der Jugend- und Spielausschuss noch weitere Detailfragen, wie beispielsweise den Umgang mit dem bfv-Rothaus-Pokal und dem Sport-Lines Pokal der Frauen. Für die laufende Woche ist außerdem ein Gespräch zwischen den Vereinen der Herren-Oberliga Baden-Württemberg und der zuständigen Spielkommission geplant.

Karlsruhe, 23.03.21

Neue Corona-Verordnung: was ist erlaubt?

Karlsruhe. Für die Fußballvereine in Baden-Württemberg gelten seit heute erste Lockerungen. Je nach Sieben-Tage-Inzidenz gelten Öffnungen für den Trainingsbetrieb.

Wie erhofft betreffen die am weitesten gehenden Lockerungen Kinder bis 14 Jahre. Sie dürfen bei einer dauerhaften Inzidenz unter 100 im betreffenden Land- oder Stadtkreis ab sofort in Gruppen bis zu 20 Personen zuzüglich Trainer- bzw. Betreuerteam trainieren. Jugendliche ab 15 Jahre – die Altersgrenze gilt taggenau – und Erwachsene dürfen in Land- und Stadtkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 in Zehnergruppen trainieren. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind Sportgelände für Personen ab 15 Jahren zwar offen, das Training darf aber nur im Rahmen der üblichen Kontaktbeschränkung stattfinden, also maximal fünf Personen aus zwei Haushalten.

Für alle Beteiligten gilt dabei: Übungen sollen kontaktarm ausgeführt werden, das heißt ohne engen, dauerhaften Körperkontakt. Trainiert werden kann ausschließlich im Freien. Kabinen und Sanitärräume bleiben geschlossen. Eine wichtige Grenzmarke ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Steigen die Infektionszahlen drei Tage in Folge über diese Marke, ist kein Trainingsbetrieb in Gruppen mehr möglich.

„Der Anfang ist gemacht!“, kommentiert Felix Wiedemann, Leiter Spielbetrieb beim Badischen Fußballverband. „Ich denke wir tun alle gut daran, nun Schritt für Schritt zu gehen und nicht gleich an die weiteren Öffnungsszenarien zu denken. Es gilt vielmehr mit den aktuellen Lockerungen nicht leichtfertig umzugehen und die Vorgaben zu beherzigen. Unsere Vereine haben gezeigt, dass sie verantwortungsbewusst handeln, darauf vertrauen wir auch jetzt.“

Karlsruhe, 08.03.21

PRESSEMITTEILUNG DES BADISCHEN FUSSBALLVERBANDES E.V. Nr. 07/2021 vom 11. Februar 2021

Neue Corona-Verordnung: was ist erlaubt?

Karlsruhe. Für die Fußballvereine in Baden-Württemberg gelten seit heute erste Locke-rungen. Je nach Sieben-Tage-Inzidenz gelten Öffnungen für den Trainingsbetrieb.

Wie erhofft betreffen die am weitesten gehenden Lockerungen Kinder bis 14 Jahre. Sie dürfen bei einer dauerhaften Inzidenz unter 100 im betreffenden Land- oder Stadtkreis ab sofort in Gruppen bis zu 20 Personen zuzüglich Trainer- bzw. Betreuerteam trainieren. Jugendliche ab 15 Jahre – die Altersgrenze gilt taggenau – und Erwachsene dürfen in Land- und Stadtkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 in Zehnergruppen trainieren. Bei einer Inzidenz zwi-schen 50 und 100 sind Sportgelände für Personen ab 15 Jahren zwar offen, das Training darf aber nur im Rahmen der üblichen Kontaktbeschränkung stattfinden, also maximal fünf Perso-nen aus zwei Haushalten.
 
Für alle Beteiligten gilt dabei: Übungen sollen kontaktarm ausgeführt werden, das heißt ohne engen, dauerhaften Körperkontakt. Trainiert werden kann ausschließlich im Freien. Kabinen und Sanitärräume bleiben geschlossen. Eine wichtige Grenzmarke ist die Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Steigen die Infektionszahlen drei Tage in Folge über diese Marke, ist kein Trainingsbe-trieb in Gruppen mehr möglich.

„Der Anfang ist gemacht!“, kommentiert Felix Wiedemann, Leiter Spielbetrieb beim Badischen Fußballverband. „Ich denke wir tun alle gut daran, nun Schritt für Schritt zu gehen und nicht gleich an die weiteren Öffnungsszenarien zu denken. Es gilt vielmehr mit den aktuellen Locke-rungen nicht leichtfertig umzugehen und die Vorgaben zu beherzigen. Unsere Vereine haben gezeigt, dass sie verantwortungsbewusst handeln, darauf vertrauen wir auch jetzt.“

FAQs und „Frag den bfv“

Die wichtigsten Fragen habenwir auf www.badfv.de/coronavirus in den FAQs im Reiter „Trai-ningsbetrieb“ bereits zusammengefasst und ergänzen sie laufend. Weiteren Fragen beantwor-ten wir in einer neuen Auflage von „Frag den bfv“ persönlich. Die Live-Kommunikation findet am Montag, 15.03.2021 um 18 Uhr statt und ist für alle Interessierten über diesen Link erreichbar: https://app.livewebinar.com/frag-den-bfv. Weitere Infos sowie die Möglichkeit, Fragen einzureichen, folgen.

Karlsruhe, 08.03.21

Keine Spiele mehr im Jahr 2020

Liebe Vereine,

nachdem gestern im Rahmen der Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vereinbart wurde, die seit 02.11.2020 geltenden Corona-Beschränkungen im Wesentlichen bis zu den Weihnachtsfeiertagen aufrechtzuerhalten und es damit insbesondere keine Lockerungen für den Amateursport geben wird, müssen sämtliche bis zum Jahresende 2020 terminierten Spiele im Verbandsgebiet im Badischen Fußballverband abgesetzt werden. Dies gilt einschließlich der Oberligen Baden-Württemberg abwärts für alle Spiele der Herren, Frauen und Jugend. Die Regionalliga Südwest ist in dieser Regelung ausdrücklich nicht inbegriffen.

Mit Blick auf die beachtlichen Staffelgrößen in einigen Ligen war es erforderlich, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen und sich die Möglichkeit offen zu halten, im Idealfall in diesem Jahr noch einige Spiele auszutragen. Denn unverändert hat oberste Priorität, den Vorgaben der Spielordnung Rechnung zu tragen. Das heißt, soweit rechtlich möglich und zumutbar vollständige Meisterschaftsrunden mit Hin- und Rückspielen zu absolvieren. In Staffeln mit entsprechenden Mannschaftszahlen kommen deshalb auch Spiele vor dem im Rahmenterminkalender angedachten Spielstart 2021 in Betracht. Beispielsweise im Januar oder früher im Februar, sollten Lockerungen beschlossen werden, die dies rechtlich ermöglichen. Eine Vorbereitungszeit von ca. 14 Tagen wird grundsätzlich vorgeschaltet sein.

Nachdem derzeit noch immer unsicher ist, wann und unter welchen Voraussetzungen der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden kann, werden nun Perspektiven für das restliche Spieljahr durchgespielt. Soweit Meisterschaftsrunden nicht vollständig zu Ende geführt werden können, sieht die bfv-Spielordnung dazu bereits Regelungen vor. Sowohl die Quotienten-Regelung zur Ermittlung von Auf- und Absteigern als auch die Möglichkeit zur Annullierung von Meisterschaftsrunden sind in der Spielordnung angelegt. Ausdrücklich kann auf die aktuelle Situation aber auch durch die Entwicklung anderer Spielmodi reagiert werden. Denkbar sind so zum Beispiel auch Auf- und Abstiegsrunden nach einer abgeschlossenen Vorrunde. Zur Entscheidung hierüber hat der außerordentliche Verbandstag am 20.06.2020 den Vorstand ermächtigt. Die Vereine werden wieder in die Entscheidungsfindung einbezogen.

„Im Frühjahr haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, besonnen einen Schritt nach dem anderen zu gehen und dabei sowohl die politischen Vorgaben als auch die Sichtweise der Vereine im Blick zu behalten. So werden wir es auch dieses Mal handhaben. Die Hoffnung ist groß, dass sich die Lage im neuen Jahr entspannt und wir die Runde so gut es geht weiter- und zu Ende führen können“, bekräftigt Rüdiger Heiß, Vizepräsident Spielbetrieb.

Quelle: Mail vom 26.11.2020, badfv

18 Nov. 2020

Corona-Update: Entscheidung vertagt

Am Montag kam Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der einzelnen Länder bei einer Video-Schalte zusammen, um eine erste Bilanz des Teil-Lockdowns zu ziehen. Wir hatten uns von diesem Treffen mehr Klarheit erhofft. Eine Entscheidung über das weitere verbindliche Vorgehen wurde aber vertagt.   Nachdem sich die Minister*innen-Konferenz darauf verständigt hat, voraussichtlich am 25. November 2020 erneut zusammen zu kommen, um erst dann die verbindlichen Beschlüsse für mindestens den Dezember und ggf. den Januar zu fassen, müssen wir bedauerlicherweise weiter abwarten, ob und wann eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes wieder möglich ist.  

Wir sind realistisch genug zu wissen, dass die Maßnahmen eher verschärft als gelockert werden, daher schwindet die Hoffnung. Dennoch sind Vorabentscheidungen, ohne rechtliche Grundlage, zum jetzigen Zeitpunkt nicht angezeigt.

Wir sind verpflichtet, einen geregelten Spielbetrieb über die gesamte Saison hinweg durchzuführen und zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand sicher sein, dass im kommenden Jahr hinreichende Zeitfenster für den Spielbetrieb vorhanden sein werden. Ronny Zimmermann hatte das in der VSPA-Sitzung richtigerwiese so formuliert: „Es kommt nicht mehr darauf an, wann man spielen will, sondern man muss dann spielen, wenn es gerade mal wieder erlaubt ist“.  

Wir sind uns bewusst, dass die Vereine gerne Planungssicherheit hätten, doch diese können wir in Zeiten dieser Pandemie leider zu keinem Zeitpunkt verbindlich geben. Daher bitten wir um Verständnis und Geduld, dass die aktuell anstehende Entscheidung für 2020 nach dem 25.11. erfolgt.

Unsere Spielbetriebsverantwortlichen arbeiten derweil mit Hochdruck an möglichen Szenarien.

„Jeder Tag zählt“: Spielbetrieb im Amateurfußball wird in Baden-Württemberg ausgesetzt

Die Fußballverbände haben entschieden, den Spielbetrieb in Baden-Württemberg mit sofortiger Wirkung ab heute, 29.10.2020, bis zum 30.11.2020 einzustellen. 

Am gestrigen Tag haben Bund und Länder weitere sehr einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die explosionsartige Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen. Die vereinbarten Beschränkungen zielen darauf ab, die persönlichen Kontakte um 75 Prozent zu reduzieren und sollen am kommenden Montag, 2. November 2020, in Kraft treten. Im Amateurfußball wird ab diesem Zeitpunkt bis Ende November ein Spielbetrieb rechtlich nicht mehr zulässig sein.

Vor diesem Hintergrund haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände beschlossen, den gesamten Spielbetrieb der Herren, der Frauen sowie der Jugend von der Oberliga Baden-Württemberg abwärts mit sofortiger Wirkung auszusetzen und ein Spielverbot zu verhängen, das zugleich auch Pokal- und Freundschaftsspiele erfasst. Die Entscheidung erfolgt bewusst bereits vor der rechtlichen Umsetzung der Bund-Länder-Beschlüsse und aufgrund der sehr eindringlichen Appelle der Bundes- und Landesregierung. Insbesondere Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte, dass alle nicht notwendigen Kontakte bereits jetzt und insbesondere am Wochenende unterbleiben sollen. Dieser Aufforderung leistet der Amateurfußball in Wahrnehmung seiner gesellschaftlichen Verantwortung selbstverständlich Folge. 

Wir haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Infektionsgefahr nach den uns vorliegenden Studien beim Fußballspielen im Freien als äußerst gering einzuschätzen ist. Risiken bestehen aber beim Zusammentreffen in Umkleidekabinen, in Duschräumen, bei der Bildung von Fahrgemeinschaften und auch dann, wenn sich Zuschauer nicht an Hygienevorgaben halten. Bei Abwägung aller relevanten Aspekte konnte bisher trotz dieser Risiken der Spielbetrieb im Amateurfußball aufrechterhalten und verantwortet werden, weil sich die Infektionszahlen zu-nächst in einem kontrollierbaren Rahmen gehalten haben. Zwischenzeitlich ist das Infektionsgeschehen aber zunehmend diffus und so dynamisch, dass auch vergleichsweise kleine Risiken vermieden werden müssen. Deshalb muss auch der Fußball umgehend seinen Beitrag leisten. 

In diesem Zusammenhang fordern wir alle unsere Mitgliedsvereine zudem auf, den Trainingsbetrieb mit sofortiger Wirkung einzustellen, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sind. Auch auf Mannschaftsbesprechungen sollte verzichtet werden. Die erforderliche Kommunikation dieser Aussetzungsentscheidung an Verantwortliche und Spieler ist sicherlich problemlos auch auf elektronischem Wege möglich.

Die Entscheidung, die Saison zu diesem Zeitpunkt zu unterbrechen, war für die daran Beteiligten nicht einfach. bfv-Präsident Ronny Zimmermann äußerte dazu: „Wir erleben gerade ein Déjà-vu, vor allem, was die Geschwindigkeit angeht, in der sich die Lage drastisch verändert. Der Schritt, den Spielbetrieb wieder und vor allem sofort auszusetzen, ist uns allen schwer gefallen. Wenn ein Ministerpräsident sagt: „jeder Tag zählt“, haben wir aber keine Alternative. Dabei sind wir uns glücklicherweise innerhalb Baden-Württembergs erneut einig und es ist uns wie schon zuvor gelungen, unsere Verantwortung für den Amateurfußball und die Gesellschaft gemeinsam und einheitlich wahrzunehmen.“ 

Ob der Spielbetrieb im Kalenderjahr 2020 wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit offen und hängt von den weiteren Entwicklungen ab. Alle drei baden-württembergischen Fußballverbände sind weiterhin bestrebt, die Saison 2020/21 ordnungsgemäß zu Ende zu bringen. Inwiefern dies möglich sein wird, ist derzeit allerdings nicht abzusehen. Weiterhin gilt, dass wir mit den Behörden in Kontakt stehen und die Entwicklungen aufmerksam beobachten.

Die Entscheidung, ob der Spielbetrieb der Regionalliga Südwest fortgesetzt werden kann, obliegt der dortigen Gesellschafterversammlung und ist in Kürze zu erwarten. Insoweit wird nicht zuletzt maßgeblich sein, ob die Spielklasse dem Profifußball zugerechnet wird und damit nicht unter die beschlossenen Beschränkungen fällt. 

Info aus dem Vereinsbüro, 20.10.2020

Liebe Vorsitzende der Sportvereine, liebe Trainer/innen, liebe Sportler/innen,

Sie haben sicherlich ständig im Blick, ob es Neuigkeiten gibt, bzw. ob die CoronaVO Sport aktualisiert wird…

Auch wir warten auf eine angepasste Version…

Hier der Link zu der aktuell gültigen Version:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/CoronaVO+Sport

Eine „Änderung“ ist jedoch durch die aktuelle CoronaVO vom 19.10.2020 bereits wirksam.

Da die CoronaVO Sport unter § 3 Trainings- und Übungsbetrieb Absatz 1 auf die CoronaVO § 9 Absatz 1 verweist, gilt auch hier:

Ansammlungen von mehr als 10 Personen sind untersagt.

Sprich die Zahl von vorher 20 hat sich auf 10 verringert. Die neue reguläre Gruppengröße pro Hallendrittel bzw. pro abgegrenztem Feld sind demnach 10 Personen.

Dies hat auf den Trainingsbetrieb aber nur teilweise Auswirkungen, da weiterhin alle Absätze ebenfalls gelten:

(1) Für die Durchführung eines Trainings- und Übungsbetriebs gelten neben den Maßgaben des § 2 zusätzlich die Maßgaben der Absätze 2-4 sowie die in § 9 Absatz 1 CoronaVO genannte Personenzahl. Die in § 9 Absatz 1 CoronaVO genannte Personenanzahl gilt ausnahmsweise nicht für Trainings- und Übungssituationen,

1. bei denen durch Beibehaltung eines individuellen Standorts oder durch eine entsprechende Platzierung der Trainings- und Übungsgeräte der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgängig eingehalten werden kann;

2. für deren Durchführung eine Personenzahl zwingend erforderlich ist, die größer ist als die in § 9 Absatz 1 genannte Personenzahl.

(2) Während der gesamten Trainings- und Übungseinheiten soll ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Personen durchgängig eingehalten werden, davon ausgenommen sind für das Training oder die Übungseinheit übliche Sport-, Spiel- und Übungssituationen.

(3) Sofern der Trainings- und Übungsbetrieb in Gruppen stattfindet, soll eine Durchmischung der Gruppen vermieden werden.

(4) Soweit durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist, sind in jedem Training oder jeder Übungseinheit möglichst feste Trainings- und Übungspaare zu bilden.

Auch § 4 CoronaVO Sport hat weiterhin bestand:

Bspw. sind Sportwettkämpfe weiterhin mit Zuschauern erlaubt. Bis 500. ABER Ansammlungen mit mehr als 10 Personen sind untersagt.

Dies stellt evtl. auch ein logistisches Problem in der Praxis dar. Wie kann man gewährleisten, dass sich nie mehr als 10 Personen ansammeln im laufenden Betrieb…

Daher gilt generell der Apell der Kanzerlin bzw. von Herrn Kretschmann: Nicht alles was erlaubt ist auszureizen.

Wo immer Sie eine Möglichkeit sehen sich und Ihre Mitglieder aktuell zu schützen, möchten wir Sie ermutigen dem nachzugehen.

Vielleicht haben Sie bereits auch Empfehlungen von Ihren Verbänden erhalten. Diese sind sicherlich ebenfalls hilfreich.

Wir hoffen wir erhalten in den nächsten Tagen neue Informationen, die wir Ihnen weitergeben können.

Quelle: E-Mail vom 20.10.2020, Fachgruppenleitung Kultur und Sport, Stadtverwaltung Wiesloch

Pandemie-Stufe 3 in Baden-Württemberg - Auswirkungen auf den Fußballbetrieb

Corona-Verordnung Sport gilt weiterhin – Behörden vor Ort entscheiden über neue Regelungen

Liebe Vereine,

am gestrigen Montag hat die Landesregierung Baden-Württemberg vor dem Hintergrund stark steigender Covid-19-Infektionen im Land die Pandemiestufe 3 ausgerufen. Für den organisierten Sport und den Trainingsbetrieb ergeben sich daraus keine unmittelbaren Veränderungen. Die „Corona-Verordnung Sport“ (CoronaVO Sport) gilt in der Fassung vom 8. Oktober 2020 bis auf weiteres unverändert.

Zwar wurde die grundsätzliche Maximalzahl der Teilnehmer am Trainingsbetrieb auf zehn Personen reduziert. Für den Trainingsbetrieb im Fußball gilt wie zuvor die Ausnahmeregelung, nach der die Mindestzahl überschritten werden darf, wenn dies erforderlich ist. Das bedeutet konkret, dass ein Sportbetrieb wie in den vergangenen Wochen möglich ist – es gibt derzeit keine generellen Einschränkungen für Fußballspiele oder den Trainingsbetrieb und auch kein Kontaktverbot.

Maßgeblich für unsere Vereine sind jedoch neben den Verordnungen der Landesregierung die Allgemeinverfügungen der Gesundheitsämter oder Polizeibehörden vor Ort, die sich auch an den aktuellen Infektionszahlen orientieren. So können regional unterschiedliche Regelungen gelten, bspw. was eine Tragepflicht des Mund-Nasen-Schutzes oder auch die Beschränkung von Zuschauerzahlen bei Sportveranstaltungen angeht.

Grundsätzlich können die örtlichen Gesundheitsbehörden den Sportbetrieb auch über die CoronaVO Sport hinausgehend einschränken oder gar untersagen. Solche Fälle sind in Baden-Württemberg bisher jedoch nicht bekannt. Bitte informieren Sie sich bei den örtlichen Behörden (Gesundheitsamt, Stadtverwaltung) und erkundigen Sie sich nach den aktuell gültigen Regelungen.

Ebenso wichtig wie die Einhaltung der behördlichen Vorgaben ist jedoch ein verantwortungsvoller Umgang der Sportler*innen und Zuschauer*innen mit der aktuellen Situation. Bitte halten Sie sich strikt an Abstandsregelungen, reduzieren Sie die Kontakte abseits des Fußballspielens auf das Notwendigste und tragen Sie in geschlossenen Räumlichkeiten einen Mund-Nasen-Schutz.

Wir rechnen in den kommenden Tagen mit weiteren, konkreten Informationen und halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Quelle: Mail vom badfv vom 20.10.2020

AB SOFORT: MASKENPFLICHT AUF DEM GESAMTEN GELÄNDE DES FC FRAUENWEILER

Aufgrund der stark ansteigenden Neuinfektionen legt die Vorstandschaft und der Hygiene- und Coronabeauftragte folgende Maßnahmen fest (erstmal bis 30. Oktober):

  • Schließung der Duschräume;
  • Mund-Nasenschutz für ALLE Spieler vor und nach dem Training/Spiel, zusätzlich gelten hier auch die Abstandsregeln, (Ausnahme auf dem Sportplatz);
  • Mund-Nasenschutz für alle Helfer;
  • Mund-Nasenschutz für alle Zuschauer (auch im Freien), zusätzlich gelten hier auch die Abstandsregeln und die Einlassregistrierung;
  • der Verein stellt den Besuchern bei Heimspielen beim Einlass Masken zur Verfügung.

Wir sollten alles Mögliche tun, um die Gesundheit unserer Besucher, Gastmannschaften, Spieler und Mitglieder zu schützen und verhindern dass wir ein Hotspot werden und dadurch in unserem Spiel-/Trainings- und Vereinsbetrieb eingeschränkt werden.

Die Vorstandschaft

bfv-Präsident zieht erste Corona-Zwischenbilanz: Abstand unter Fans größtes Problem

Karlsruhe. Seit knapp zwei Monaten rollt der Ball wieder im Badischen Fußballverband unter der Maßgabe eines Hygienekonzepts in jedem Verein. bfv-Präsident Ronny Zimmermann und viele Verbandsmitarbeiter*innen haben sich seither bei zahlreichen Spielen einen Eindruck verschafft.

Wie fällt Ihr Zwischenfazit aus, Herr Zimmermann?

Total gemischt. Es gibt Vereine, die die das von uns erstellte, allgemeine Hygienekonzept mit ihren Behörden vor Ort auf die jeweilige Situation abgestimmt haben und es absolut vorbildlich umsetzen. Ich habe Vereine gesehen, die sich zumindest bemühen und es gibt leider welche, da sind kaum oder keine Vorkehrungen getroffen. Wobei die letztgenannte Gruppe nach unseren derzeitigen Einschätzungen die absolute Minderheit darstellt.

Was beobachten Sie und Ihre Kollegen besonders häufig?

Die Datenerfassung klappt in den meisten Fällen gut. Bei Essens- und Getränkeausgaben werden in der Regel die Abstände eingehalten. Auch viele Mannschaften achten auf den Abstand beim Einlaufen oder auf der Auswechselbank, wobei ich auch hier Optimierungsbedarf sehe. Denn darauf achten viele Menschen beim Sportplatzbesuch und ein positives, vorbildliches Verhalten spiegelt sich dann häufig in deren Verhalten wieder. Das größte Problem ist der Abstand zwischen den Zuschauern. Das ärgert mich wirklich! Die meisten Clubs geben sich unheimlich viel Mühe, weisen immer wieder darauf hin, hängen Plakate auf und machen Durchsagen. Und doch sind viele einfach unvernünftig und resistent. Ich verstehe, dass Vereine da auch mal resignieren. Denn im Grunde ist es ja total schön zu sehen, dass der Zuschauerzuspruch augenblicklich etwas höher ist. Aber wenn die Regeln nicht eingehalten werden, gefährden diese Leute die Saison. Daher hoffe ich sehr, dass auch hier schnellstmöglich Vernunft einkehrt, denn wenn der Spielbetrieb wieder eingestellt werden müsste ist ja auch das Zuschauen wieder vorbei. Es gilt also nach wie vor, dass wir alle gemeinsam weiter daran arbeiten müssen, diese Krise zu überwinden. Alle – die Verantwortlichen bei den Vereinen und Verbänden, Spieler und Zuschauer – einfach alle!

Schreiten Sie bei solchen Gelegenheiten auch mal ein?

Wir als bfv sind grundsätzlich nicht für die Kontrolle zuständig, wir setzen auch hier auf das Verständnis und die Vernunft aller Beteiligten. Für besonders gravierende Fällen besteht aber durchaus die Möglichkeit eines Eingriffs. Aber natürlich nimmt man sich schon mal einen Vereinsverantwortlichen bei Seite und sagt: „Stell doch neben die Auswechselbank einfach bitte noch eine Bierbank oder tragt Masken.“ Die eigentliche Kontrolle obliegt den Ordnungsbehörden vor Ort.

Was raten Sie den Clubs?

Zunächst mal ist es wichtig, immer und immer wieder auf die Regeln hinzuweisen und auch zu verdeutlichen, wofür sie gut sind. Die Vereine sollten diese Themen im direkten Gespräch ansprechen und darüber hinaus alle verfügbaren Kanäle nutzen, wie Stadionmagazine oder Social Media zum Beispiel, um klar zu machen: Wenn ihr zum Spiel kommen wollt, dann bitte unter Beachtung der Regeln. Wenn das mit dem Abstand gar nicht klappt, kann letztlich auch eine Maskenpflicht ausgesprochen werden, der Verein als Veranstalter hat ja das Hausrecht inne. Als wichtig empfinde ich es aber auch, dass die Vereinsverantwortlichen stets mit gutem eigenen Vorbild vorneweg marschieren, das ist oftmals schon ausreichend. Wir wissen natürlich, dass all diese Dinge zur ursprünglichen Arbeit hinzukommen, aber das ist in diesen Zeiten leider unvermeidlich. Schade ist es natürlich auch, dass die Bemühungen unserer Clubs durch schlechte Vorbilder aus höheren Ligen oder anderen Veranstaltungen erschwert werden. Wie immer aber gilt aufgeben nicht!

Wissen Sie von Fällen, in denen das Gesundheits- oder Ordnungsamt Kontrollen durchgeführt hat?

Hautnah haben wir es bei unserem eigenen Finale im bfv-Rothaus-Pokal erlebt. Eine Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt hat sich vor, während und nach dem Spiel alles ganz genau angesehen. Das war kein Problem, da wir mit dem Ausrichter TSG Hoffenheim ein lückenloses Hygienekonzept erstellt hatten, das im Vorfeld der Begegnung bereits mit den Behörden abgestimmt war – und im Übrigen auch von den Zuschauern super angenommen wurde. Wir haben aber auch schon von Vereinen gehört, bei denen sich Ämter gemeldet haben, weil die Vorgaben eben nicht ausreichend umgesetzt werden. Das gefährdet natürlich in hohem Maße den Verlauf der Saison, die ohnehin sehr dicht ist. Ganz zu schweigen von dem Infektionsrisiko für die Personen selbst und genau das müssen wir uns immer wieder vor Augen führen, es geht um die Gesundheit von unzähligen Menschen und in einzelnen Fällen letztlich auch um Leben oder Tod.

Stichwort Infektionen: Wie ist die Lage in Baden?

Wir haben in jeder Region im Verbandsgebiet eine Koordinierungsstelle eingerichtet und ein Online-Meldeformular auf der Homepage. Nach den ersten Wochen kann man sagen: die Kollegen haben schon gut zu tun – und die Tendenz ist auch hier steigend. Nach aktuellem Stand wissen wir von 27 Infektionen, 24 Spiele mussten deshalb oder vorsorglich wegen einem dringenden Verdacht verschoben werden. Für den Fall, dass sich die Lage weiter verschärft, bereiten wir grade einen Ausbau der Koordinierungsstellen vor, um dann auch für diesen Fall gewappnet zu sein.

Ist die Saison in Gefahr?

Die aktuelle Situation ist noch handlebar, es bleibt aber ein „Tanz auf der Rasierklinge“. Denn ewig Spielraum haben wir natürlich nicht. Wenn es nun in den Herbst und Winter geht, müssen wir ohnehin schon auf gutes Wetter hoffen. Generell haben wir uns angewöhnt, nur noch von Woche zu Woche zu denken, daher ist jedes gespielte Wochenende erstmal klasse.

Quelle: badfv.de